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Gallien im 2. Jhdt. v. Chr.
Siedlungsarchäologisch ist Gallien im 2. Jhdt., in der Mittel-Latènezeit, durch die Entstehung großer offener, d.h. unbefestigter Dörfer gekennzeichnet (bspw. Verberie, Oisne) in denen neben Landwirtschaft erstmals in großem Umfange Handwerk und Handel betrieben wurde. Archäologisch gut faßbar sind dabei Metallhandwerk und Textilherstellung; der Import von Amphoren und die Benützung von Münzen belegt den Handel.
Fällt der Schwerpunkt der greco-italischen Amphoren noch in die Zeit vor die Mitte des 2. Jhdts. so wird dieser im Laufe der 2. Hälfte des 2. Jhdts. durch den Import von sogenannten Amphoren vom Typ Dressel 1A, die aus Werkstätten südlich von Pisa und nördlich von Neapel stammen, abgelöst.
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